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CAM-Planung in Zukunft einfach hoooshen

Hooosh will die CAM-Programmierung revolutionieren

Für Zerspanungsbetriebe ist es absolut entscheidend, die Programmplanung schnell und prozesssicher durchzuführen. Ob durch einen optimierten NC-Code die Bearbeitung 30 oder 35 Sekunden dauert kann bei der Angebotskalkulation gerade bei großen Stückzahlen einen entscheidenden Unterschied machen. In der Einzel- oder Kleinserienbearbeitung ist es dafür wichtiger nicht zu viel Zeit mit Programmentwicklung und Optimierung zu verschwenden. Aber auch hier ist Zeit bekanntlich Geld.

Um diese Herausforderung in Zukunft mit einer vollkommen neuen Planungsmethode zu bewältigen, haben drei Wissenschaftler vom Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (IFW) der Leibniz Universität Hannover aus einer Vision ein Business gemacht und gemeinsam die Hooosh gegründet.

Talash Malek, Hai Nam Nguyen und Ali Zargarian haben nach ihrer Zeit am IFW gemeinsam entschieden, dass die CAM-Planung in Zukunft anders und vor allem einfacher laufen wird. Dank eines speziellen physikbasierten KI-Systems kann die gesamte Prozess-DNA erfasst und simulationsbasiert geplant werden. Dadurch können abgesicherte und optimierte Prozessauslegungen realisiert werden, die weit über die klassischen CAM-Ansätze hinausgehen. So versprechen es die drei Gründer im Gespräch mit Produktionstalente.

Talash ist überzeugt “Unsere Technologie ist ein Enabler für die zukünftige autonome Werkzeugmaschine. In Zukunft werden Programme einfach auf die Maschine gehoooshed und die Produktion gestartet.”

Aktuell befindet sich das Team in der Pre-Seed-Phase. Das bedeutet sie haben eine Businessidee und müssen nun eine marktfähige Software entwickeln. Die Methoden sind teilweise in den Doktorarbeiten und Forschungsprojekten von Talash und Hai Nam entwickelt. Ali hat als Masterand beide am Institut unterstützt. Nun müssen sie gemeinsam innerhalb eines Jahres aus den Bausteinen ein fertiges Produkt bauen und dieses mit Pilotkunden testen. So zumindest das Selbstgestecke Ziel der drei Jungs.

Und dann wird, sofern alles klappt, der Grundstein für eine neue Ära der Zerspanung gelegt sein, in der Maschinen selbständig die drei o´s aus dem Namen erledigen: “Observe”, “Operate” und “Optimize”.

Wir wünschen dem Team auf jeden Fall viel Erfolg bei der Unternehmensgründung und sind überzeugt hier wieder ein schönes Beispiel für die Kreativität, die Innovationskraft und den Gründergeist von Doktoranden aus der Produktionstechnik zu sehen.

Mehr Infos zum Unternehmen:

Hooosh
www.hooosh.de
info@hooosh.de

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